Schlafsäcke
Wenn man einen Outdoor-Urlaub macht, sollte man Schlafsäcke immer dabei haben, , bei dem man nicht im Hotel untergebracht ist. Die Vorteile eines Mumienschlafsackes hat jeder kennen gelernt, der als Frau oder Mann die Bundeswehrzeit abgeleistet hat. Für die unterschiedlichen Nutzungen und in unterschiedlichen Formen gibt es Schlafsäcke. So gibt es neben dem gewöhnlichen Zeltschlafsack sowohl einen Thermoschlafsack als auch Doppelschlafsäcke.
Bei der Unterbringung in der Jugendherberge oder beim normalen Zelte-Einsatz benötigt man andere Schlafsäcke als bei extremen Polar- oder Bergtouren. Es gibt in unterschiedlichster Qualität sowohl Daunenschlafsäcke als auch Kunstfaserschlafsäcke. Der Deckenschlafsack ist die preiswerteste Form des Schlafsackes. Man hat hier eine ganz normale Kunstfaserdecke, wenn man den Reißverschluss öffnet. Man kann diesen zum Beispiel mit Bettwäsche überziehen. Die Mumienform ist im Schlafsackbereich die Form, die überwiegt. Nach den Temperaturen, die ein Schlafsack aushalten bzw. bei denen in ihm geschlafen werden kann, wird dieser klassifiziert. Für Bergtrekkingtouren wird ein Schlafsack Verwendung finden, der eine wasserdichte Außenhülle hat. Ein Schlafsack ist umso hochpreisiger, je wetterfester er ist. Bis zu 300 € kann ein Extremschlafsack leicht kosten. Das Eigengewicht eines Schlafsackes ist ein weiteres Kriterium: wenn er auf dem Rücken transportiert werden soll, ist es außerordentlich wichtig, dass er sehr leicht ist. Das Schlafsackzubehör sollte auch stimmen, wenn man den Schlafsack wirklich im Outdoorbereich einsetzten will. Eine Thermo- oder Isomatte sollte der Schläfer schon unter seinen Schlafplatz ausbreiten. Das unterbindet auch noch zusätzlich das Eindringen von Kälte und Feuchtigkeit. Auch eine Hängematte kann den Schlafsackreisenden möglicherweise begleiten, wenn Voraussetzungen für deren Einsatz gegeben sind.
Bei Kinderschlafsäcken teilt man in Klassen für Kinder von 1,15 m bis 1,70 m ein. Da Kinder kälteempfindlicher sind, wird bei Kinderschlafsäcken darauf besonders geachtet. Bei dieser Art Schlafsack werden die Füße außerordentlich geschützt, da diese besonders schnell kalt werden. Man sollte den benutzten Schlafsack vor dem Verpacken trocknen lassen. Schläft man im Außenbereich ohne Zelt an Feuerstellen im Schlafsack, muss auf einen angemessenen Abstand achten. Hierdurch reduziert man die Gefahr, das der Schlafsack Feuer fangen kann. Die Schlafsackfasern sind grundsätzlich besonders schwer entflammbar. Der Schlafsack hat meistens einen zusätzlichen Sack zum Verpacken. Ein Adressfeld ist meistens auch auf der Außenhülle vorgesehen. So kann der Schlafsack dem Besitzer wieder zurückgegeben werden, sollte er ihm verloren gegangen sein. Ins Auge gefasst werden sollte der Kauf eines Schlafsackes in einer Familie, die noch keinen Schlafsack hat und in der Kinder fest eingeplant sind. Denn bestimmt wird er irgendwann benötigt. Waschbar sind die Schlafsäcke alle, besonders wenn man nicht alleine darin geschlafen hat, ist dies daher wichtig.
